Die Entdeckung des „Flügelschlag des Schmetterlings“:
Das Wetter ist nicht erfaßbar - die mechanistischen Gesetze gelten nicht mehr!

 

 

Die riesige Datenmenge des Wetters ließe sich theoretisch erfassen - dachte man. Doch der Meteorologe Edward Lorenz stellte fest, daß durch kleinste Änderungen der Anfangsdaten - er rundete einige Daten hinter der Kommastelle im Computer ab - ein völlig unterschiedliches Ergebnis herauskommt. Das Wetter ist dynamisch, die in ihm zirkulierenden „Informationen“ so empfindlich, daß noch der „Flügelschlag des Schmetterlings“ im brasilianischen Urwald berücksichtigt werden müßte. Der Zufall war mathematisch geworden und das „Chaos“ fand große Aufmerksamkeit. Der Mathematiker Mandelbrot erregte etwa zeitgleich (1967) großes Aufsehen, als er bewies, daß die Küste Englands unendlich lang sei, da das Ergebnis eine Frage des Maßstabs sei: die Küstenlinie besitzt eine fraktale Struktur. Die Erfassung der Wirklichkeit, ist immer eine Frage der Erfassung aller Informationen unter Berücksichtigung der Randbedingungen.

Lorenz: „Die Frage war gar nicht so scherzhaft gemeint, wie sie klingt. Wenn ein Schmetterling einen Tornado verursachen kann, kann er ihn genauso verhindern. Die wirkliche Frage war: Ob sehr kleine Einflüsse mit der Zeit große Wirkung zur Folge haben können?“
Diese Erkenntnisse rüttelten am etablierten Weltbild.

Paradoxerweise entstehen Hurrikans in einem Gebiet, wo meistens völlige Windstille herrscht. Nur dort sind die Randbedingen - der Kontext - vorhanden, der diese Zyklonart entstehen läßt, Meerwasser mit mehr als 27 °C lädt ihn dann auf seiner Reise energetisch auf. Es werden Windgeschwindigkeiten von über 250 Km/Std. gemessen. Das Auge kann einen Durchmesser von 40 km haben, die das Auge umgebende Wolkenwand bis zu 17 Km hoch sein.
Das Wort Hurrikan stammt aus der Sprache der karibischen Indianer und bedeutet soviel wie „böser Geist“.
Böser Hurrikan?
Wenn man den Zusammenhang nicht kennt, projeziert man gerne auf Gott, das Schicksal, böse Geister usw.
Böser Krebs?
In diesem Sinne gibt es auch keinen bösartigen Krebs, sondern nur einen Hintergrund, der sich selbstorganisiert mit diesem Symptom ausdrückt. Die Erfassung dieser Gesetzmäßigkeiten wäre sehr wichtig. Synergetik Therapie erforscht dies in der Innenwelt, denn dort gibt es auch keine „bösen Geister“, aber auch „energetische Hurrikans und Tornados“.

Beide entstehen durch Selbstorganisation - brauchen bestimmte Randbedingun-gen zur Entstehung - oft genügt ein kleiner Anstoß, daher ist ihre Entstehung nicht vorhersagbar.

Früher oder später jedoch läuft sich auch der „wütendste“ Sturm über dem Inneren eines Kontinents oder über kalten Ozeanwassern, die seine Energie aussaugen, tot.

Tornados kommen bevorzugt in Gebieten vor, in denen Kalt- und Warmfronten aufeinanderstoßen. In den mittleren USA bis zu 700 jährlich. Sie dauern häufig nicht länger als 15 Minuten.

 



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Zuletzt aktualisiert am: 18-Dez-2002 19:01
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